Check it: Blog mit KI pflegen – anklicken, lesen, freigeben, fertig!
Wer seinen Blog mit KI pflegen will, denkt meistens an einen Textgenerator: Thema rein, Beitrag raus. So habe ich auch angefangen. Heute nutze ich sie für mehr: dafür, dass die Blogs meiner Kunden fit für die KI-Suche sind und neue Kunden gewinnen.
Das Problem kennt jeder, der einen Blog hat. Zu jeder Webseite, die ich baue, gehört einer. Zum Start werden ein paar Beiträge veröffentlicht, danach passiert wenig oder gar nichts mehr. Bei den meisten Blogs war es nach den ersten Beiträgen so. Wer einen Betrieb führt, hat schlicht anderes zu tun.
Wie ich heute einen Blog mit KI pflegen lasse, damit sich das ändert, beschreibe ich hier. Stufe für Stufe, so wie es sich bei mir entwickelt hat.

Das KI-Tool zur Blogpflege
Stufe eins: KI schreibt den Text
Am Anfang ging es nur ums Schreiben. Früher habe ich Kunden gebeten, mir ein Thema und ein paar Stichpunkte per WhatsApp zu schicken, dazu ein, zwei Fotos. Selbst das kam oft nicht.
Mit KI konnte ich das selbst übernehmen. Auch zu Themen, in denen ich nicht zu Hause bin, bekam ich genug Inhalt zusammen. Länge, Fokuswörter und Aufbau ließen sich vorher festlegen.
Gut waren die Ergebnisse trotzdem noch nicht. Sie klangen glatt und austauschbar, und ich musste jeden Beitrag lange nachbearbeiten. Das geht bei einem Kunden, aber nicht bei allen gleichzeitig.
Stufe zwei: Der Text klingt nach dem Kunden
Seit ein paar Monaten hat sich das deutlich verändert. Die KI schreibt heute Texte, die nach dem jeweiligen Kunden klingen. Jeder spricht seine Kunden anders an, und KI-Agenten können das inzwischen nachbilden: von der Anrede bis zu der Art, wie jemand über seine Arbeit spricht.
Auch die Themen schlägt mir die KI inzwischen vor, passend zu dem, was der Kunde anbietet und wonach seine Kunden gerade fragen. Ich wähle aus und streiche, was nicht passt.
Das war für mich der Punkt, an dem KI-Beiträge brauchbar wurden. Ein Text, der wie ein Prospekt klingt, schadet einem kleinen Betrieb mehr, als er nützt. Erkennt sich der Inhaber dagegen im Text wieder, gibt er ihn auch frei.
Stufe drei: Bilder und Metadaten kommen gleich mit
Der nächste Schritt waren die Bilder. Früher musste ich nach Fotos fragen, suchen und auswählen. Heute entstehen das Beitragsbild und ein Bild in der Mitte des Textes zusammen mit dem Beitrag. Dazu Metadaten und Fokuswort, also alles, was ein Blogbeitrag für Google braucht. KI-Bilder bekommen bei mir ein Label.
Warum keine Stockfotos? Weil man sie kennt. Das lachende Team am Besprechungstisch hat jeder schon zehnmal gesehen, auf zehn verschiedenen Webseiten. Ein generiertes Bild zeigt die Situation, um die es im Beitrag geht. Hat der Kunde eigene Fotos aus seinem Laden, nehme ich trotzdem lieber die.
Damit hat sich meine Rolle verändert. Ich frage den Kunden nicht mehr nach Material. Ich komme mit einem fertigen Beitrag auf ihn zu und bitte ihn, einmal drüberzuschauen.
Was KI dabei nicht wissen kann
So gut die Texte inzwischen sind: Die KI weiß nicht, was im Betrieb gerade passiert. Sie weiß nicht, dass ein Gericht von der Karte genommen wurde, dass eine Mitarbeiterin neu dazugekommen ist oder dass der Kunde ein bestimmtes Thema lieber nicht anspricht. Sie schreibt plausibel. Plausibel ist aber nicht dasselbe wie richtig.
Wer seinen Blog mit KI pflegen lässt, kann deshalb auf den eigenen Blick nicht verzichten. Er ist der Einzige, der merkt, wenn etwas nicht stimmt. Mein Ziel war also nie, die Freigabe abzuschaffen. Sie sollte nur so leicht werden, dass sie keiner mehr aufschiebt.
Wo ich bewusst nicht automatisiere
Technisch ließe sich das alles komplett automatisieren. Solche Angebote gibt es gerade überall, und ich habe mir einige der Ergebnisse angesehen. Sauber geschrieben, aber immer derselbe Aufbau, am Ende ein Verkaufsabsatz. Nach dem ersten Absatz weiß man, wie der Rest aussieht.
Deshalb geht bei mir kein Beitrag ungelesen raus. Ich prüfe jeden Entwurf, bevor er beim Kunden landet, und der Kunde hat das letzte Wort. Die KI nimmt uns beiden die Fleißarbeit ab, entscheiden müssen der Kunde und ich selbst.
Stufe vier: KI macht auch die Freigabe kurz

Als Texte und Bilder fertig waren, hing es beim Versuch, einen Blog mit KI pflegen zu lassen, an einer anderen Stelle: am Drüberschauen.
Der übliche Weg ist eine Mail mit Anhang. Der Kunde muss sie finden, öffnen, lesen, korrigieren und zurückschicken. Dabei beginnt oft das Chaos. Er ändert hier etwas, dort fällt ihm eine andere Formulierung ein, und zurück kommt ein Dokument mit drei, vier Rückfragen. Danach folgt die nächste Runde für die Bilder. Manche Beiträge erscheinen so nie.
Als ich die KI nach einem Ablauf für alle Kunden gefragt habe, schlug sie diesen Weg vor: pro Kunde eine Datei, per Mail zur Freigabe. Das hat mir nicht gereicht. Ich habe so lange weitergefragt, bis der Ablauf stand, bei dem der Kunde fast nichts mehr tun muss.
Das Ergebnis nenne ich Check it. Der Kunde bekommt eine kurze Nachricht und sieht seinen fertigen Beitrag mit Bildern. Will er etwas ändern, fließt das sauber in den Text ein. Passt alles, gibt er frei, und der Beitrag geht online. Wie das im Einzelnen aussieht, zeige ich dir gern im Gespräch.
Blog mit KI pflegen: Was das in Minuten bedeutet
Ich habe bei einigen Testkunden gemessen, wie lange die Freigabe dauert: zwischen anderthalb und dreieinhalb Minuten. Die Antworten kamen meist noch am selben Tag, oft innerhalb von ein, zwei Stunden, sonst nach ein bis zwei Tagen.
Auch Kunden, die Entwürfe früher nie gegengelesen haben, haben freigegeben. Der Aufwand passt zwischen zwei Termine.
Auf meiner Seite fällt viel weg. Ich übertrage keine Word-Datei mehr in die Webseite, und die Bilder gibt der Kunde gleich mit frei. Eine zweite Runde entfällt, das Nachhaken auch. Dadurch kann ich das für alle Kunden parallel machen, jede Woche oder jeden Monat, ohne dass die Qualität leidet.
Mein Fazit zum Blog mit KI pflegen
Brauchbare Entwürfe schreibt KI heute zuverlässig. Damit sich ein Blog mit KI pflegen lässt, braucht es aber mehr als Text: Bilder, Metadaten und vor allem eine Freigabe, die in den Alltag passt. Bei meinen Testkunden war die Freigabe die Stelle, an der ein stiller Blog wieder Beiträge bekam.
Steht dein Blog seit Monaten still, musst du nicht auf Verdacht investieren. Probier es an einem Beitrag aus.
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